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Rettungskarte 1

Diesen Aufkleber gibt es kostenlos beim ADAC

Rettungskarte 2

Die Rettungskarte soll unter der linken Sonnenblende aufbewahrt werden

Rettungskarte 3

Und so sieht sie aus - die Rettungskarte für Ihr Auto

 

 

DIE RETTUNGSKARTE FÜR IHR AUTO

 

Bilder und Textausschnitte von www.adac.de

Jede Sekunde zählt

Sind Menschenleben in Gefahr, zählt jede Sekunde. Doch gerade nach schweren Verkehrsunfällen vergeht oft wertvolle Zeit bei der Rettung von Autoinsassen. Denn die immer sicherer gewordenen Fahrzeugkonstruktionen haben eine Kehrseite: Sie erschweren die Arbeit der Rettungskräfte. Vor allem beim Abtrennen des Autodachs treten immer häufiger Probleme auf. Hochfeste Stähle und Karosserieversteifungen lassen selbst stärkste Rettungsscheren an ihre

Grenzen stoßen. Sicherheitsbauteile wie Gasgeneratoren von Airbags können die Einsatzkräfte gefährden. Auch das Auffinden und Abklemmen der Batterien ist bei modernen Pkw ein Problem. Wo jede Sekunde zählt, führt Ungewissheit über die richtigen Ansatzpunkte der Rettungswerkzeuge zu unnötigen Verzögerungen.

Deshalb müssen Einsatzleiter direkt am Fahrzeug über die verbaute Technik informiert sein. Einige Fahrzeughersteller haben bereits Rettungsleitfäden ins Internet gestellt. Diese aber sind umfangreich und uneinheitlich. Nötig ist ein System, das den Rettungsexperten der Feuerwehr schnell und zuverlässig technische Infos in standardisierter Form zur Verfügung stellt. Versuche belegen: Das spart wertvolle Minuten.Der ADAC fordert deshalb den Einsatz einer einheitlichen „Rettungskarte“ im DIN-A4-Format. Sie gehört in jedes Auto und enthält Angaben über die Position von Karosserieverstärkungen, Tank, Airbags, Gasgeneratoren, Steuergeräten und mehr. Auch zeigt sie, wo geeignete Schneidbereiche liegen. Der ADAC begrüßt, dass die Verbände der Hersteller und Importeure (VDA und VDIK) solche Rettungskarten via Internet zur Verfügung stellen. Um dann für Retter greifbar zu sein, muss eine Karte bei jedem Pkw hinter die Fahrer-Sonnenblende geklemmt werden. In einigen Jahren wird hoffentlich das europäische Notrufsystem eCall flächendeckend zur Verfügung stehen. Dann werden modellbezogene Daten automatisch an die Unfallstelle geleitet. Bis dahin favorisiert der ADAC die einfache und effektive Lösung. Sie rettet Menschenleben.

Die Probleme der Retter

Stabile Karosseriestrukturen machen unsere Autos immer sicherer, die Technik von Airbags und Gurtstraffern wird immer komplexer. Diesem Fortschritt ist es unter anderem zu verdanken, dass sich die Zahl der Verkehrstoten in den vergangenen 20 Jahren von 9862 (im Jahr 1988) auf 4477 (im Jahr 2008) mehr als halbiert hat.

Was gut für den Überlebensschutz der Insassen ist, wird für Rettungsdienste nach einem Unfall zur immer größeren Hürde. Gerade dann, wenn Retter die Unfallopfer mit schwerem Gerät aus dem Fahrzeug befreien müssen. Hochfeste Stähle lassen selbst leistungsfähige Rettungswerkzeuge immer häufiger scheitern.

Helfer brauchen schnelle Informationen

Für Verletzte zählt jede Minute, um nach einer Erstversorgung möglichst schnell ins Krankenhaus zu kommen. An welcher Stelle der Karosserie hydraulische Rettungsscheren oder Spreizer anzusetzen sind, welche Vorsichtsmaßnahmen nötig sind, um Airbags nicht nachträglich auszulösen, ist den Einsatzkräften aber nicht immer  bekannt. Oftmals können sie nicht einmal Typ und Baujahr des deformierten Fahrzeugs in der Kürze der Zeit zweifelsfrei bestimmen. Eine ADAC-Erhebung ergab: 64 Prozent der verunglückten Pkw-Modelle werden von Rettern gar nicht oder falsch identifiziert.

Rettung wird immer schwieriger

Untersuchungen der ADAC-Luftrettung und ADAC-Unfallforschung belegen: Je neuer das Fahrzeug, desto länger dauert die Personenrettung. Bei Unfällen mit Autos der Baujahre 1990 bis 1992 lag die Rettungszeit in 40 Prozent der Fälle unter 50 Minuten. Bei Pkw der Baujahre 2005 bis 2007 konnten nur noch 20 Prozent der Einsätze in weniger als 50 Minuten abgeschlossen werden. Damit gerät die »Goldenen Stunde« immer mehr in Gefahr, die für eine erfolgversprechende Rettung von Unfallopfern maximal zur Verfügung steht: 20 Minuten für Alarmierung und Anfahrt, 20 Minuten Rettung vor Ort und 20 Minuten medizinische Erstversorgung und Abtransport. Innerhalb dieser Stunde stehen die Chancen besonders gut, das Leben eines Schwerverletzten zu retten.

Die Lösung

Ab sofort soll die vom ADAC und VDA (Verband der Automobilindustrie) entworfene „Rettungskarte“ die Rettungszeiten verkürzen. Mit einem flächendeckenden Einsatz der Karte ließen sich nach Schätzungen des ADAC pro Jahr in Europa bis zu 2500 Unfalltote verhindern. Das Dokument enthält alle bergungsrelevanten Informationen zum Fahrzeug und findet hinter der Fahrersonnenblende Platz, wo es für Einsatzkräfte problemlos und schnell greifbar ist.

 

Weiterführende Links:

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