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FETTBRAND - EINE GEFAHR FÜR HAUS UND FAMILIE

 

Bilder und Textausschnitte von www.vis.bayern.de

Eine häufige Brandursache u. a. im häuslichen Bereich sind sog. Fettbrände. Eine zu starke Erhitzung des Fettes kann zur Entflammung und in der Folge zu Wohnungsbränden und/oder Brandverletzungen schlimmsten Ausmaßes führen.

Fettbrände - wie beginnen sie?

Ganz einfach formuliert, aus einer ganz alltäglichen Küchensituation heraus. Ein Moment der Unachtsamkeit und schon fängt das Fett im Topf oder der Pfanne zu rauchen an. Der Schritt von dieser noch harmlosen Alltagsszene hin zu einem Fettbrand ist denkbar klein. Würde es zur Entschärfung der Situation im Normalfall genügen, das Kochgerät einfach vom Herd zu ziehen, reicht es umgekehrt aus, die Fett-Temperatur immer weiter zu erhöhen um einen Brand zu entfachen. Im Hintergrund stehen einfache naturwissenschaftliche Regeln, nach denen - plakativ formuliert - jeder Stoff, jeder Gegenstand zu brennen beginnt, führt man ihnen nur genügend Energie (Temperatur) zu. Wir haben für Sie dieses Szenario "küchengerecht" aufbereitet.

Gefahrensituation

Wenn durch eine längere Ablenkung vielfältigster Art (z.B. durch ein Telefonat) das Fett auf Herd immer weiter erhitzt wird, tritt starker Qualm auf und das Fett beginnt zu sieden. Das Fett hat zu diesem Zeitpunkt seinen Flammpunkt noch nicht erreicht; eine direkte Brandgefahr besteht also noch nicht. Gleichwohl kann siedendes Fett schlimme Hautverletzungen hervorrufen.

Abhilfe: Nehmen Sie bitte das Kochgerät sofort von der Feuerstelle und setzen Sie den Deckel auf das Kochgerät.

Verschärfung der Situation

Wenn weiter Energie zugeführt wird, also das Kochgerät nicht vom Herd gezogen wird, erhitzt sich das Fett weiter und fängt selbstständig zu brennen an.

Auch hier sollten Sie das Kochgerät sofort von der Feuerstelle nehmen und den Deckel darauf setzen und ihn längere Zeit darauf lassen.

Hinweis: Wenn verfügbar, sollten Sie Ihre Hände evtl. mit einem Grillhandschuh oder ähnlichem schützen.

Achtung: Wenn Sie den Deckel zu früh wieder entfernen, kann es zu einem erneuten aufflammen kommen; tückischerweise kann es einige Zeit dauern, bis es erneut zu brennen beginnt.

Setzen Sie den Deckel sofort wieder auf das Kochgerät oder besser noch, lassen Sie den Deckel gleich ein paar Minuten auf dem Topf.

Achtung: Keinesfalls sollten Sie mit einem brennenden Topf oder Pfanne durch die Wohnung laufen; stellen Sie sich einmal vor, was passieren kann, wenn Sie stolpern!

Eskalation der Gefahr

Wenn immer weiter Energie zugeführt wird, erreicht die Fetttemperatur einen besonders kritischen Bereich. Das Fett brennt trotz des Abdeckens weiter.

Klar ist, dass Sie das Kochgerät sofort von der Feuerstelle nehmen und den Deckel fest auf Topf drücken (Grillhandschuh verwenden) sollten. Decken Sie das Kochgefäß zusätzlich mit einem nassen Handtuch ab.

Wenn es dennoch weiterbrennt, schließen Sie umgehend alle Fenster und Türen und verständigen Sie sofort die Feuerwehr und Ihre Nachbarn. Sofern Sie einen Fettbrandlöscher besitzen, sollten Sie diesen nun zum Einsatz bringen.

Informieren Sie sich aber bitte hinsichtlich des korrekten Umgangs;
Keinesfalls dürfen Sie einen Wasserfeuerlöscher verwenden!

Das Zufügen von Wasser zu einem Fettbrand führt zu einer Verpuffung, die vom Ausmaß einer Explosion ähnelt.

Explosionsgefahr

Während Eigenlöschversuche mit dem Handfeuerlöscher zielführend sein können, darf ein Fettbrand keinesfalls mit Wasser gelöscht werden. Schon die geringsten Wassermengen (1 Glas) führen zu einer heftigen Verpuffung.Zu Demonstrationszwecken haben wir ein Glas Wasser in das brennende Fett hineingegossen. Das Ausmaß der Verpuffung zeigt das gewaltige Gefahrenpotential.

Weiterführende Links:

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